Mediation

Mediation (lateinisch „Vermittlung“) ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien  wollen durch Unterstützung einer dritten „allparteilichen“ Person (dem Mediator) zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern ist lediglich für das Verfahren verantwortlich. (Quelle Wikipedia)

Mediation ist ein gut durchstrukturiertes Verfahren und gliedert sich in 5 Phasen.

  • 1. Auftragsklärung
  • 2. Themensammlung
  • 3. Positionen und Interessen, Sichtweisen- und Hintergrunderkundung
  • 4. Sammeln und Bewerten von Lösungsoptionen
  • 5. Einigung auf eine Abschlussvereinbarung

Es gelten folgende Grundprinzipien:

  • Freiwilligkeit – Alle Beteiligten können die Mediation jederzeit abbrechen.
  • Verschwiegenheit – Ich als Mediator äußere mich außerhalb der Mediation nicht zu den Verfahrensinhalten. 
  • Ergebnisoffenheit – Vor Beginn einer Mediation kläre ich, ob alle Konfliktparteien mit einer gewissen Verhandlungsbereitschaft und Offenheit in die Mediation gehen.
  • Allparteilichkeit – Meine Arbeit ist allparteilich bzw. allparteiisch, das heißt, ich stehe auf der Seite jedes Beteiligten. Diese Haltung geht deutlich über eine einfache Neutralität hinaus. Das heißt, ich unterstütze die Konfliktparteien beim Bearbeiten ihrer Themen und gleiche beispielsweise Machtgefälle zwischen den Parteien aus, z. B. indem ich vorübergehend als Sprachrohr der kommunikationsschwächeren Partei agiere.

  • Mediationsfortbildung Frankfurt, Oktober 2014
    hier zusammen mit Dr. Ed Watzke, dem österreichischen Mr. Mediation